Ithaka Institut

Ithaka-Journal

Das Ithaka-Journal ist das wichtigste Kommunikationsmittel des Ithaka Instituts. Hier veröffentlichen wir zuerst unsere Resultate, Visionen, Betrachtungen und bringen neue Ideen zur Diskussion. Durch frühzeitige Veröffentlichungen im Ithaka Journal verhindern wir nicht zuletzt eine nicht unerhebliche Reihe von Patenten, welche die nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft und die Durchsetzung neuer Umwelttechnologien juristisch ausbremsen könnten. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der neuesten Artikel. Alle weiteren Artikel finden Sie auf der Webseite des Ithaka-Journals.


 

Waldgärten zur Schließung der globalen Kohlenstoffkreisläufe

Nüsse, Mango, Bananen, Limonen, Seide aus Maulbeerblättern, essentielle Öle, Bauholz, Tierfutter, Parfüm aus Baumblüten, Mulchmaterial und Pflanzenkohle – die Produkte aus Waldgärten sind vielfältig und haben hohes Wertschöpfungspotential. Doch nur die wenigsten Bauernfamilien in den Tropen können sich die Investition für die Anlage solch produktiver Ökosysteme leisten. Durch ...

Biodünger schlägt Chemie – Eine Chance für Teebauern im Himalaya

Dank einer neuen Methode auf Basis von Pflanzenkohle und Rinderurin stellen Teebauern im Osten Nepals hocheffiziente Biodünger selbst her. Sie erzielen damit höhere Erträge und bessere Qualitäten als mit den bisher gebräuchlichen Chemiedüngern. Die damit ermöglichte Umstellung auf biologischen Anbau eröffnet den Teebauern am Fuße des Himalayas neue Märkte, so dass ihre Arbeit ...

Eine Reise in die Höhen des Himalayas und ins Innere der Böden

Das Ithaka Institut hat in einem einwöchigen Workshop Ende März 2016 in zwei nepalesischen Dorfgemeinschaften die Produktion und Anwendung von Pflanzenkohle sowie seine Aufforstungsprogramme vorgestellt. Der kurz nach dem Erdbeben von Ithaka gegründete Nepal Climate Farming Fund zeigt sehr eindrücklich, wie mit einer Idee und deren praktischer Umsetzung in wenigen Monaten ...

In der Erde kochen und Schwarzerde herstellen

Archäologen haben im mittleren und nördlichen Europa unzählige Gruben aus der jüngeren Bronze- und Eisenzeit gefunden, die durch massive Kohleablagerungen gekennzeichnet sind. Es könnte sein, dass die Gruben ähnlich den Erd-Kon-Tikis zur Herstellung von Pflanzenkohle genutzt wurden. Es könnten aber auch Gargruben gewesen sein, in denen man ohne Metalltöpfe große Mahlzeiten ...

Wurzelapplikation von Pflanzenkohle – hohe Ertragssteigerung mit wenig Pflanzenkohle

Für den Einsatz in der Landwirtschaft ist Pflanzenkohle insbesondere als ein Trägermittel für Nährstoffe zu verstehen. Sie muss vor ihrem Einsatz im Boden zunächst mit (organischen) Nährstoffen aufgeladen werden. Damit die Pflanzen aber maximal von der angereicherten Pflanzenkohle profitieren, muss sie dahin appliziert werden, wo die Wurzeln die Nährstoffe auch aufnehmen ...

World CharDay 2016

Zur Sommersonnenwende feiert die internationale Biochar-Gemeinde erneut den World CharDay. Weltweit sind Landwirte, Gärtner, Schulen, Universitäten und Firmen eingeladen, zwischen 18. und 26. Juni so viel Pflanzenkohle wie möglich herzustellen und damit ein Zeichen dafür zu setzen, welche bedeutenden Auswirkungen die Bindung von pflanzlichem Kohlenstoff für den Kampf gegen ...

Der Einsatz von Pflanzenkohle in der Tierfütterung

Pflanzenkohle wird seit vielen Jahrhunderten in der akuten Behandlung von Tieren eingesetzt. In den letzten Jahren wird Pflanzenkohle nun vermehrt auch als regelmäßiger Futterzusatz verabreicht. Die Tierhalter versprechen sich einerseits die Verbesserung der Tiergesundheit und der Produktivität und andererseits die Schließung der Nährstoffkreisläufe, da die Pflanzenkohle ...

Waldgärten, Lehmhäuser und Klima-Abo für Nepal

Mit einem monatlichen Klima-Abo von 27 Euro pro Person könnte Deutschland klimaneutral werden. Wie das möglich wäre, haben wir nach dem Erdbeben in Nepal mit der Anlage von Waldgärten zu demonstrieren begonnen. Auch haben wir in mehreren Dörfern erdbebensichere Rundhäuser mit lokalen Materialien und lokalen Arbeitern gebaut. Und wir haben Pflanzenkohle so mit Kuhurin ...

Seide tragen, Maulbeerbäume pflanzen

8000 Jahre lang galt fast überall auf der Welt die Fruchtbarkeit der Böden als Gabe der Götter. In China aber war es die Pflicht der Bauern, Fürsten und Beamten, die Bodenfruchtbarkeit zu schützen und zu fördern. Nur so gelang es, im am dichtesten besiedelten Land über tausende Generationen für Lebensmittelsicherheit zu sorgen. Eine zentrale Rolle spielte damals die ...

Als Trauben noch nicht zu Wein wurden

Gern wird gestritten, wo die Wiege des Weines stand. In Georgien, der Türkei, China oder gar im Wallis? Doch nicht jeder Traubenkern oder Weinstein in einem Steingefäß sind schon Beweis oder auch nur Hinweis auf die Herstellung von Wein. Denn aus Trauben lassen sich noch ganz andere nahrhafte Genussmittel herstellen. Eine Kulturreise. Die Jagd nach dem Ursprung des ...